gitarrenbauerinstrumentenbauerindividuelle bautengitarrenbaukataloge

Flipbooks für Gitarrenbauer, damit Musiker den Bau vor dem Auftrag erleben

Du fotografierst stundenlang eine fertige Archtop, beschreibst die Beleistung und das Halsprofil und verschickst dann ein großes PDF per E-Mail. Der Musiker öffnet es einmal und vergisst es. Die technischen Angaben gehen unter, die Maserung wirkt flach und das Gespräch über den Auftrag kommt nicht voran. Ein Flipbook hilft: Dein Baukatalog wird zu einem Heft zum Durchblättern, das Musiker auf dem Telefon ansehen. Sie halten bei der Kopfplatteneinlage und den Angaben zum Setup inne. So machst du aus Werkstattfotos einen Katalog zum Teilen.

Flipbooks für Gitarrenbauer, damit Musiker den Bau vor dem Auftrag erleben
Cristian Da Conceicao
Gründer von Flipbooks AI

Ein Auftrag für eine maßgefertigte Gitarre beginnt mit einem Gespräch über Holz, Geometrie und Spielgefühl. Doch vieles davon steckt nur in deinem Kopf und deinen Notizen an der Werkbank. Wenn Musiker deine Arbeit sehen möchten, zeigen lose Fotos und eine Liste mit technischen Angaben in einer E-Mail selten, warum eine Gitarre warm klingt und eine andere kräftig knurrt. Mit Flipbooks AI bringst du deinen Baukatalog, die Datenblätter und dein Portfolio für Auftragsarbeiten in einem Flipbook zusammen. Musiker blättern darin wie in einem echten Heft, auf jedem Telefon, ohne App und ohne Download.

Warum ein Flipbook besser ist als ein Ordner voller Maserungsfotos

In einem Ordner scrollen Musiker ohne Reihenfolge und Erklärung an zwanzig fast gleichen Fotos von radial geschnittenem Ahorn vorbei. Im Flipbook bekommt jedes Instrument eine Doppelseite: links der fertige Korpus, rechts das Datenblatt. Beim Umblättern sehen Musiker genau die Geschichte, die du erzählen willst, in der von dir gewählten Reihenfolge.

Du verschickst denselben Flipbook-Link an alle Interessierten. Nächsten Monat kannst du eine neue Archtop ergänzen. Der Link funktioniert weiter und zeigt den aktualisierten Katalog, ohne dass du ihn erneut verschicken musst.

Wer deine Notizen zur Beleistung und zum Halsprofil schon gelesen hat, kommt gut vorbereitet zur Anzahlung und muss nicht erst nachfragen.

Was auf die Doppelseite jedes Instruments gehört

Stell dir jede Seite wie ein kleines Schaufenster deiner Werkstatt vor. Zeig ehrliche Fotos und nenne die technischen Angaben klar. So können Musiker sich auf die Zahlen verlassen, statt zu raten.

  • Tonholz: Nenne Holz für Decke, Boden und Zargen. Gib auch die Anzahl der Jahresringe an, damit Musiker wissen, welchen Klang sie wählen.
  • Halsprofil: Nenne die Form, die Sattelbreite und den Saitenabstand. So wissen Musiker, wie sich der Hals anfühlt.
  • Beleistung: Beschreibe das Muster und die von dir vorgenommene Intonation. Das Ohr kann diese Details nicht sehen.
  • Bundierung und Setup: Nenne die Bundgröße, die Saitenlage am zwölften Bund und wie du die Intonation einstellst.
  • Kopfplatte und Einlage: Zeig die Form, das Logo und individuelle Einlagen. So ist der Charakter des Instruments sofort zu erkennen.

Eine kompakte Vergleichstabelle, die Musiker lesen

Gib Interessierten eine übersichtliche Vergleichsmöglichkeit. So können sie zwei Bauarten abwägen, ohne dir erst eine Liste mit Fragen zu mailen.

BauartTonholz der DeckeHalsprofilSaitenlageSchallloch
Fingerstyle-OMAdirondack-FichteWeiches CNiedrigRund, versetzte Rosette
DreadnoughtSitka-FichteModifiziertes VMittelRund, Fischgrätmuster
ArchtopGeschnitzter AhornVolles CMittelhochZwei F-Löcher
ParlorWestliche RotzederSchlankes CNiedrigRund, Ring mit Holzeinlage

Mach aus Werkstattfotos einen Katalog

Du fotografierst jedes Instrument bereits für deine eigenen Unterlagen. Für ein Flipbook musst du die vorhandenen Bilder hauptsächlich nur anordnen.

  1. Sammle die Fotos von der Werkbank. Lege den fertigen Korpus, die Kopfplatte und die Aufnahmen vom Bau jedes Instruments in einem Ordner ab.
  2. Exportiere den Katalog als ein PDF. Fasse Baukatalog und Datenblätter in einer Datei zusammen. Verwende eine Doppelseite pro Instrument.
  3. Lade die Datei bei Flipbooks AI hoch. Daraus wird ein Flipbook mit Seitenumblättern und einem Link, den du in eine Nachricht kopieren kannst.
  4. Ordne Fotos und technische Angaben einander zu. Verschiebe Seiten so, dass jedes fertige Instrument neben Angaben zu Tonholz, Halsprofil und Saitenlage steht.
  5. Verschicke den Link und halte ihn aktuell. Teile ihn mit Musikern und veröffentliche ihn auf deiner Website und in sozialen Netzwerken. Ersetze das PDF, wenn ein Instrument verkauft ist.

Du möchtest gleich mit einer passenden Vorlage starten? Der Katalog-Flipbook-Ersteller eignet sich für Produktseiten mit technischen Angaben. Der Digitales Portfolio erstellen passt zu einem Portfolio früherer Auftragsarbeiten.

Bette das Flipbook auf deiner Website ein

Viele Gitarrenbauer haben eine einfache Website mit einer Galerie. Du kannst das Flipbook einbetten, damit Besucher den Katalog durchblättern, ohne deine Seite zu verlassen. Füge diesen Ausschnitt dort ein, wo deine Galerie steht:

<iframe
  src="https://flipbooksai.com/viewer?book=your-flipbook"
  width="100%"
  height="600"
  style="border:0"
  title="Custom build catalog"
  allowfullscreen>
</iframe>

Eingebettet siehst du denselben Katalog wie über den Freigabelink. Musiker auf deiner Website und Leser einer Nachricht sehen also dieselben Doppelseiten.

Vom Stöbern zum Auftrag

Der Katalog soll zu einem Auftrag führen. Wenn Musiker deine Tonholzoptionen durchgeblättert und sich für ein Halsprofil entschieden haben, bevor sie dir schreiben, geht es in der ersten Nachricht um ihre Musik und nicht um einfache Rückfragen. Du sprichst über die Verfügbarkeit des Holzes und einen freien Platz für einen Auftrag, statt erst zu erklären, was die Saitenlage bedeutet.

Erstelle auch ein kurzes Flipbook mit früheren Auftragsarbeiten. Zeig fertige Instrumente, wie ihre Besitzer sie nutzen, das ausgelieferte Setup und ein Foto der fertigen Kopfplatte. Neue Kunden sehen so, dass du technische Angaben regelmäßig in echte Instrumente umsetzt.

Unter Anwendungsfälle findest du weitere Beispiele. Der gleiche Ansatz mit einem Link eignet sich auch, wenn du Setup-Kurse gibst oder Reparaturen anbietest, etwa für ein Kursblatt oder eine Reparaturpreisliste.

Häufig gestellte Fragen

Können Musiker das Flipbook ohne Installation öffnen?

Ja. Das Flipbook lässt sich über einen einzigen Link in jedem Browser auf dem Telefon oder Desktop-Computer öffnen. Eine App oder ein Download ist nicht nötig. Musiker tippen einfach auf den Link und blättern sofort los.

Wie aktualisiere ich den Katalog, wenn ein Instrument verkauft oder fertig wird?

Ersetze das PDF hinter demselben Link. Wer den Link gespeichert hat, sieht den aktuellen Katalog. Du musst nichts erneut verschicken und brauchst dir keine Sorgen um alte Datenblätter zu machen, die noch im Umlauf sind.

Sind die technischen Angaben auf einem kleinen Bildschirm gut lesbar?

Ja, solange du jedes Datenblatt auf klare Angaben wie Tonholz, Halsprofil, Sattelbreite und Saitenlage beschränkst. Kurze Bezeichnungen und eindeutige Zahlen sind auf einem Telefon beim Konzert ebenso gut lesbar wie auf einem Laptop zu Hause.

Kann ich ein Instrument zeigen, das noch auf der Werkbank liegt?

Ja. Gib dem Instrument eine eigene Doppelseite mit Bildern der gebogenen Zargen, der beleisteten Decke und dem Datum. Musiker, die einen Auftrag verfolgen, sehen gern die Arbeitsschritte, die auch ihr Instrument durchlaufen wird. Später kannst du die fertigen Fotos einsetzen.

Wie finden Musiker den Katalog nach einer Gitarrenmesse?

Drucke den Link als QR-Code auf deine Visitenkarte und auf das Schild an der Kopfplatte. Wer deine Dreadnought am Stand ausprobiert hat, scannt den Code. Noch bevor die Person weitergeht, ist der ganze Baukatalog mit Angaben zu Beleistung und Halsprofil auf dem Telefon geöffnet.

Kann ich Preise und freie Bauplätze privat halten?

Ja. Schütze ein zweites Flipbook mit deinen Preisen und deiner Auftragsliste durch ein Passwort. Teile es nur mit Musikern, mit denen du schon gesprochen hast. Im offenen Katalog sehen sie weiterhin die Instrumente, aber keine Preise.

Kann ich sehen, bei welchen Instrumenten Musiker länger verweilen?

Ja. In den Statistiken siehst du, welche Doppelseiten besonders viel Aufmerksamkeit bekommen. Wird das Parlor dreimal so lange angesehen wie die Archtop, weißt du, welches Instrument du als Nächstes bauen und welches Foto auf die erste Katalogseite gehört.

Bleiben Nahaufnahmen der Maserung beim Vergrößern scharf?

Ja, wenn du das PDF in einer ausreichend hohen Auflösung exportierst. Die Seiten werden in voller Größe angezeigt und Leser können sie vergrößern. So bleibt die Maserung von radial geschnittenem Holz samt Rosette auf einem Telefon und einem Laptop gut zu erkennen.

Soll ich Reparaturen und Setups zusammen mit Auftragsarbeiten zeigen?

Lass sie getrennt. Eine Reparaturpreisliste mit Neubundierung, Halswinkelkorrektur und Setup richtet sich an andere Leser als ein Katalog für Auftragsarbeiten. Mit zwei Links kannst du jeweils den passenden verschicken. Musiker müssen dann nicht an Leistungen vorbeiscrollen, nach denen sie gar nicht gefragt haben.

Liegt ein Wasserzeichen über meinen Instrumentenfotos?

Bei einem kostenpflichtigen Tarif nicht. Fotos des fertigen Korpus und der Kopfplatteneinlage sowie die Datenblätter bleiben ohne Wasserzeichen. So wirkt der Katalog wie dein eigener Werkstattprospekt und nicht wie eine Vorlage eines fremden Anbieters.

Möchtest du deine Arbeit so zeigen, wie sie es verdient? Erstelle dein Flipbook und teile deine ganze Werkstattarbeit über einen einzigen Link.

Diesen Artikel teilen